Mein Betrieb ist eine IED-Anlage - was nun? Auswege und Reaktionsmöglichkeiten

Halbtägiges Seminar zur Umsetzung der Industrieemissions-Richtlinie und ihre Auswirkungen auf den betrieblichen Umweltschutz.

Mit der Verkündung im Bundesgesetzblatt sind am 2. Mai 2013 die Regelungen zur Umsetzung der europäischen Industrieemissions- Richtlinie (engl. Industrial Emissions Directive) in Kraft getreten.

Die Auswirkungen auf das deutsche Umweltrecht sind umfassend. Es wurden mehrere Gesetze und Verordnungen an die IED-Richtlinie angepasst und neue Verordnungen geschaffen. Die umfangreichsten Änderungen erfährt dabei das Immissionsschutzrecht (BImSchG, BImSchV), aber auch andere gesetzliche Regelwerke bis hin zum Strafgesetzbuch wurden angepasst.

In Deutschland sind circa 9000 Anlagen von den Neuregelungen betroffen und werden entsprechend der Richtlinie „IED-Anlage“ genannt. Für alle IED-Anlagen gelten zum Teil neue, verschärfte Emissionsstandards, die in den anlagen- und branchenspezifischen BVT (beste verfügbare Techniken) -Merkblättern festgelegt sind.

Neu ist z.B. bei Beantragung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für eine IED-Anlage die Einreichung eines Ausgangszustandsberichtes. Ziel dieses neuen Instrumentes ist es, den Ist-Zustand des Standortes einer Anlage vor der Inbetriebnahme zu dokumentieren und zukünftige negative Veränderungen, insbesondere nach Stilllegung der Anlage, erkennen zu können.

Ziel des Seminars: 

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer über die, durch die IED-Richtlinie hervorgerufenen Veränderungen zu informieren und einen Überblick über die Auswirkungen der IED-Richtlinie zu geben.

Zielgruppe: 
  • Umweltbeauftragte, speziell Immissionsschutzbeauftragte
  • Betriebsleiter, Anlagenverantwortliche, sonst. Führungskräfte
  • Mitarbeiter von Genehmigungs- und Überwachungsbehörden
  • Sachverständige, Umweltgutachter, Prüflaboratorien und Messinstitute
Termin(e)

Termine können individuell abgestimmt werden.
Voraussetzung: mind. 5 Personen.
Zeiten:
9:30 Uhr bis 12:45 Uhr oder 13:30 Uhr bis 16:45 Uhr
vor (4x45 min. + 15 min Pause)

Modulbeschreibung: 

Seminarinhalte:

Folgende Fragen werden diskutiert:

Auf welche Bereiche der Umweltgesetzgebung hat die IED-Richtlinie Einfluss?

Wie verfährt die Behörde?

Was ändert sich bei der Genehmigung von Anlagen?

Was ändert sich bei der Überwachung von Anlagen?

Was kann der Anlagenbetreiber im Vorfeld der IED- Inspektionen tun?

Welche Fristen gelten zur Umsetzung der IED-Richtlinie?

Was ist ein „Ausgangszustandsbericht“?

Wie sind die Auskunftspflichten für die Betreiber einer IED-Anlage geregelt?

Wie ändern sich die Überprüfungs- und Überwachungspflichten für die Betreiber einer IED-Anlage?

Was kann gegen die Einstufung meiner Anlage durch die Behörde getan werden?

Wie erfolgt die Umsetzung der BVT-Schlussfolgerungen?

Wo finde ich die notwendigen und relevanten Informationen (BVT-Merkblätter (BREF) und BVT-Schlussfolgerungen)?

Erfahrungen aus der Praxis

Qualifikation: 

Sie erhalten ein Teilnehmerzertifikat.

Teilnehmerzahl: 

mind. 5 Personen, max. 10 Personen

Gebühren: 

250,00 € zzgl. Mehrwertsteuer

Ort: 

GOR GmbH, Hauptstr. 37, 55234 Erbes-Büdesheim